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Blockkurse


Buchführung ist eine Veranstaltung, die normalerweise als laufende Veranstaltung während des ersten Semesters vorgesehen ist. Es wird aber auch vor jedem Semester ein Blockkurs in Buchführung angeboten. Das heißt eine Woche Buchführung nonstop, von 8-12 Uhr Vorlesung, von 14-18 Uhr Übung. Eine Woche später findet dann gleich die Klausur dazu statt. Hört sich stressig an und ist es auch. Es hat aber mehrere Vorteile, die ihr nicht außer Acht lassen solltet.

Hauptvorteil ist, dass ihr die Klausur nicht mehr am Ende des Semesters schreiben müsst. Dort schreibt ihr im Regelfall sechs Klausuren, sodass ihr um jede weniger froh sein werdet.
Dazu kommt, dass die Note nicht unbedingt in die Endnote eingeht. Buchführung ist zusammen mit Kostenrechnung und Informationsverarbeitung für Wirtschaftswissenschaftler ein so genanntes Propädeutikum. Aus diesen Propädeutika geht nur die beste Note der drei in die Endnote ein. Besteht ihr Buchführung mit einer nicht allzu guten Note, so könnt ihr das in den anderen Propädeutika wieder rausreißen, Informationsverarbeitung ist z.B. eine Open-Book-Klausur (sprich ALLE Hilfsmittel sind erlaubt), sodass man dort ordentliche Noten schreiben kann. Habt ihr BuFü erstmal hinter euch, habt ihr am Ende des Semesters mehr Zeit für die wichtigen Fächer, die dann auch weitaus mehr zählen.

Deshalb die Empfehlung: Wenn ihr es einrichten könnt, besucht den Kurs und schreibt die Klausur. Mit Vorkenntnissen sollte man es sowieso tun, aber auch ohne ist er mit guten Noten zu bestehen. Eine Garantie habt ihr nie, aber einen Versuch ist es alle Mal wert.

Wann und wo genau der Blockkurs stattfindet, wird einige Wochen vorher am Schwarzen Brett des Lehrstuhls BWL II angekündigt.



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