Für den Studiengang der Gesundheitsökonomie sind zwei verschiedene Praktika vorgeschrieben. Als „Vorpraktikum“ ist ein zwei Monate umfassendes Pflegepraktikum abzuleisten, das Voraussetzung für die Zulassung zum Studium ist. Es soll ein patientennahes Praktikum sein, also eine pflegerische Tätigkeit z.B. in einem Krankenhaus oder einem Pflegeheim. In bestimmten Fällen kann das Pflegepraktikum auch nach Studienbeginn abgeleistet werden, wenn ihr z.B. noch in einem Beschäftigungsverhältnis steht oder Ähnliches. Unter Umständen könnt ihr auch euren Zivildienst oder euer FSJ als Pflegepraktikum anrechnen lassen, wenn ihr in einer entsprechenden Einrichtung tätig wart. Alle Fragen bzgl. der Anerkennung und Absolvierung des Praktikums müsst ihr mit dem Lehrstuhl von Prof. Schlüchtermann abklären.

Während des Studiums müsst ihr des Weiteren noch ein mindestens achtwöchiges Praktikum im Verwaltungsbereich absolvieren, im Studiengang GÖ sollte das in einer Einrichtung des Gesundheitswesens sein, z.B. Krankenhäuser, Krankenkassen, Consulting im Gesundheitswesen, Reha-Kliniken, Kassenärztliche Vereinigungen etc. Bleibt man in diesem Rahmen so ist die Anerkennung kein Problem, je weiter man sich jedoch vom Gesundheitswesen wegbewegt (z.B. Consulting-Praktikum im öffentlichen Bereich) desto wichtiger ist es, sich vorher mit dem Lehrstuhl bezüglich der Anerkennung abzusprechen. Lasst euch auch vorab vom Praktikantenservice eine Bescheinigung über das Pflichtpraktikum ausstellen, dann spart ihr euch nämlich, sofern ihr bezahlt werdet, die Sozialabgaben.

Für das Pflichtpraktikum ist ein dreiseitiger Praktikumsbericht zwingend, worin Ihr Eure Tätigkeiten und Erfahrungen dokumentieren müsst. Diesen müsst ihr zusammen mit eurem Zeugnis in einem Schnellhefter abheften und innerhalb von drei Monaten nach Beendigung des Praktikums zum Praktikantenservice bringen. Das dazugehörige Formular findet ihr auf der Internetseite des Praktikantenservice. Sowohl Praktikum als auch der Bericht sind Voraussetzungen für den Bachelor-Abschluss.